Mystisches Waldviertel

Mystisches Waldviertel

Mystisches Waldviertel
Mystisches Waldviertel

Ich muss heute über meine Herzensheimat schreiben: das Waldviertel. Wie viele wissen, wohne ich seit letztem Sommer nun endgültig im mystischen Waldviertel und kann es mir gar nicht mehr vorstellen woanders zu wohnen. Gerade die raue Schale mit dem weichen Kern macht für mich die Faszination aus und als Energetikerin kann ich überall die kräftige Erdschwingung erspüren, die diese Landschaft so unverwechselbar macht!

Wald und Waldviertel gehören einfach zusammen

Jeder kennt das Gefühl, das einen überkommt, sobald man einen Wald betritt. Der Herzschlag wird ruhiger, die Atmung verlangsamt sich und eine Art Meditation setzt ein. Die Entspannung ist perfekt. Der Wald als Batterie, als Lebensspender war für mich immer schon anziehender als jedes Einkaufszentrum oder Museum. Ja wahrscheinlich macht auch diese geballte Masse an Wald den Zauber aus, den das Waldviertel verströmt. Die riesige böhmische Waldmasse macht auch vor der österreichischen Grenze nicht halt und zieht sich bis in die Wachau hinunter.

Dort, wo ich wohne, zwischen der oberösterreichischen Grenze und der Braustadt Weitra ist es wild und ursprünglich. Ein Wald so tief und dunkel überzieht die Landschaft und macht sie einzigartig. Die Hügel sind schon fast Berge, erreichen sie doch knapp die 1.000 Meter Marke und bilden eine unverkennbare Landschaft. Vor Millionen von Jahren, als unsere Kontinente noch zu einem Urkontinent verschmolzen waren, bildete das Waldviertel die höchste Gebirgsmasse – den Wolkenspiegel. Angeblich war er sogar höher als der heutige Mount Everest – über 7.000 Meter. Heute ist nicht mehr allzu viel davon zu erkennen, aber die Kraft des Gebirges ist geblieben.

Waldviertel und Granit

Jeder kennt die riesigen Findlinge, die fast zufällig in der Waldlandschaft verteilt liegen und aus Granit bestehen. Ich möchte behaupten, dass beinahe jeder das Pulsieren spüren kann, wenn er sich auf diese Steine setzt. Leicht radioaktiv ist der Waldviertler Granit eine Kraftquelle die ihresgleichen sucht. Fast verschwenderisch liegen sie an vielen Plätzen und sind in teils bizarrer Weise angeordnet. Mit Moos überwuchert sind sie märchenhaft verträumt und es fehlen nur noch kleine Elfen, die diese riesigen Steine bevölkern. Ich liebe es mich im heißen Sommer in den kühlen Wald zurückzuziehen und Platz auf einen dieser Findlinge zu nehmen. Danach bin ich entspannt und aufgekratzt zugleich, denn die eigenen Batterien werden auf wundersame Weise aufgeladen.

Die Waldviertler geben ihren Steinformationen liebevolle Namen – wie Steinerne Stube, Wackelstein oder Bründlstein. Viele vermuten alte keltische Kultplätze in dieser Gegend, sind ja dort auch alte kultische Bauten wie Pyramiden entdeckt worden. Viele Steine sehen so aus, als ob sie zu religiösen Zwecken bearbeitet worden sind. Auf jeden Fall ist dieses mystische Volk bis ins Waldviertel vorgedrungen und hatte große Kenntnisse über Kraftplätze und Steine, wie die vielen Steinkreise in Europa verdeutlichen. Eine Kraftzone ist das Waldviertel gewiss – ziehen sich doch viele Kraftlinien und Verwerfungen durch die Landschaft.

Das Waldviertel ist über die Grenzen hinaus bekannt

Besonders in Deutschland ist das Waldviertel bekannt und zieht immer wieder Menschen an, die diese besondere Stimmung genießen. Auch Künstler lebten gerne in dieser kargen Gegend – wie Friedenreichs Hundertwasser, Gottfried von Einem oder Lotte Ingrisch. Sie alle bemerkten die wundersamen Energieströme und erkannten die Besonderheit der waldreichen Landschaft. Hier kommen Grenzen zusammen und reißen tiefe Gräben in das Bewusstsein des Menschen. Obwohl alles langsamer vonstattengeht, denn der Waldviertler lässt sich nicht hetzen, wird man oft beinahe gewaltsam gezwungen anzuerkennen, dass es mehr zwischen oben und unten gibt, als es den Anschein macht. Wenngleich sehr bodenständig, ist es für die hiesige Bevölkerung völlig normal zwischen Druidenwegen, UFO-Landeplätzen und Teufelssteinen zu leben. Es gehört einfach dazu, man muss nicht darüber sprechen.

So normal wie das Abnormale im Waldviertel ist, so selbstverständlich das Surreale hier erscheint, akzeptiert man es einfach und ist dennoch fasziniert. Als „Zuagraste“ kann ich außenstehend staunen über die Gelassenheit mit der diese Wunder hingenommen werden. So erzählt die alte Nachbarin so nebenbei von der wilden Horde, die ihr im Wald begegnet ist oder der Bauer von den Stimmen im Wind. Irrlichter im Moor oder Geistererscheinungen in alten Gemäuern – hier gehört das Tod zum Leben und umgekehrt. Alles ist natürlich, alles geht seinen Weg. Und am Ende ist der Anfang – denn alles ist ein Kreislauf!

Der ewige Kampf des Lebens

Der ewige Kampf des Lebens

Der ewige Kampf des Lebens
Der ewige Kampf des Lebens

Schon länger habe ich über kein seelisches Thema mehr geschrieben, und meine Reihe über ätherische Öle gefüttert. Nach wie vor bin ich überzeugt, dass diese besonderen Öle uns helfen können, körperliche wie auch seelische Probleme zu überwinden. Denn der Duft eines reinen ätherischen Öls wirkt direkt auf unser Unbewusstsein und der Verstand kann nicht dazwischenfunken. Unser logisches Denken, so wichtig es auch für die täglichen Problemlösungen sein mag, ist aber oft das Problem, denn die Ängste, die tief in uns sitzen und gespeist werden aus alten Traumata und Verletzungen, können damit nicht gelöst werden. Jeder hat Angst, aber unsere Gesellschaft heutzutage kennt oft nur eine Antwort auf Angst: dagegen ankämpfen.

Der tägliche Kampf

Die negativen Seiten der Leistungsgesellschaft zeigen sich, wenn es der Einzelne nicht mehr schafft den täglichen Anforderungen gerecht zu werden. Heute sind die erfolgreich, die Macher sind – das heißt durchsetzen, was sie sich vorstellen, immer weiter machen, nie zurückblicken und erfolgreich sind im Sinne von: meine Familie, mein Haus, mein Auto. Schwäche hat keinen Platz mehr – der tägliche Kampf ist Sinnbild einer erfolgreichen Generation. Auf der Strecke bleiben die Menschen, deren Unterbewusstsein stark ist: es zeigt uns, dass etwas nicht stimmt, und meistens zeigen sich dann die Ängste. Lange kann man diese unterdrücken, überspielen und an den Rand drängen, aber irgendwann zahlt jeder die Rechnung.

Nach dem Kampf muss Zeit sein, sich zu regenerieren, nur gibt es diese Zeit einfach nicht mehr. Genauso wie die Natur nicht das ganze Jahr fruchtbar sein kann, kann es auch der Mensch nicht. Der kurze Sommerurlaub am Strand ist fast lächerlich im Gegensatz zu dem Druck, der uns tagtäglich umgibt. Mit Ellbogen kämpfen wir um ein bisschen Platz und verzweifelt machen wir nie einen Schritt zurück, sondern nur nach vorne.

Der Kampf beruflich und privat auf dem Rücken unserer Kinder

Aber nicht nur im Berufsleben sind diese „Killerqualitäten“ gefragt. Bereits als Kinder müssen wir tagtäglich bestehen, gute Noten erbringen, Sprachen lernen, Instrumente spielen. Das Privatleben verkommt immer mehr zum Wettkampf: wer verbringt seine Freizeit am sinnvollsten? Bietet man seinen Kindern kulturelle Bildung? Hat man genug Freunde? Fährt man oft genug in den Urlaub? Treibt man Sport? Ernährt man sich gesund? Ständig wird verglichen, schlechtes Gewissen verbreitet und man fühlt sich immer unzulänglicher. Die sozialen Medien machen es leicht, sich ständig mit anderen zu vergleichen. Dass die Beiträge auf Facebook, Instagram und Co. geschönt sind, und rein gar nichts mit der Wirklichkeit zu tun haben, vergisst man leider allzu schnell.

Ehrlich zugegeben: wer verbringt nicht einfach einmal gerne einen faulen Sonntag zuhause, isst ungesunden Kuchen und schaut sich einen netten Film an? Auch unseren Kindern sollten wir vorleben, dass eine Auszeit wichtig ist, dass eine schlechte Note kein Weltuntergang ist und dass es wichtiger ist glücklich zu sein als erfolgreich! Selbst unsere Kleinsten haben schon alle Anzeichen eines zu stressigen Lebens, denn ihr Terminkalender ist oft genauso voll wie bei Managern. Traurig ist, dass sich diese Kinder nur noch über Erfolg definieren können – Versagen ist abgesagt, Schwäche wegerzogen und Träume sind tabu. Eine traurige Kindheit!

Kampf gegen die Angst?!

Sich seinen Ängsten zu stellen hat nichts damit zu tun, gegen sie zu kämpfen! Wie der Name schon sagt, „stellt“ man sich – das heißt man bleibt stehen und kämpft nicht weiter nach vorne. Es bringt nichts gegen Ängste zu kämpfen, nur wer sie akzeptiert, in sein Leben integriert und sie als „Warnsystem“ versteht wird mit ihnen umgehen können. Denn das ist der Sinn der Angst oder anderer psychischer Probleme wie Depression, Burn-Out, etc. – diese Dinge zeigen uns, dass etwas nicht passt, aus diesem Grund sind sie auch so unangenehm. Schmerzen zeigen ein körperliches Problem – Ängste ein seelisches.

Hören wir doch auf mit dem Kämpfen! Machen wir uns weich, hören in uns hinein, seien wir einmal schwach und gönnen uns eine Auszeit. Dafür müssen wir nicht tausende Kilometer an einen Strand fliegen, es genügt das Paradies in sich selbst zu finden. Wer sich mit seinen Schwächen akzeptiert, schafft es auch die Schwächen anderer zu akzeptieren. Wer aufhört zu kämpfen, ist nicht weniger erfolgreich, aber glücklicher. Wer einen Schritt zurücktritt, dem eröffnen sich viele Möglichkeiten ganz von allein, ohne Kampf!

Ätherische Öle – Bergamotteöl

Ätherische Öle – Bergamotteöl

Ätherische Öle – Bergamotteöl
Ätherische Öle – Bergamotteöl

Die Bergamotte ist ein Zitrusgewächs wie die Orange oder Zitrone und wird heutzutage zu fast 90% in Süditalien angebaut. Die Frucht ähnelt einer Limone ist aber unregelmäßiger im Wuchs. Ursprünglich stammt sie aus dem asiatischen Raum und wird auch heutzutage noch in Indien oder Südamerika angebaut. Jedoch ist das aus den Früchten gewonnene Öl nur aus Italien wirklich hochwertig und zu therapeutischen Zwecken zu gebrauchen. Das Bergamotteöl wird als Kopfnote in fast jedem Parfum verwendet und harmoniert mit fast allen anderen ätherischen Ölen.

Bergamotteöl – woher kommt es und was ist enthalten

Die Bergamotte ist eine Hybridpflanze aus der Gruppe der Citrusgewächse und soll ursprünglich von Christopher Columbus aus dem asiatischen Raum nach Süditalien gebracht worden sein. Weite Teile Kalabriens werden heutzutage von den Gewächsen bevölkert – das Öl aus Süditalien gilt als besonders wertvoll. Laien können die Frucht der Bergamotte von der Limone kaum unterscheiden, jedoch ist sie sehr bitter und eher ungenießbar. Sie wird nur für ihre Schale angebaut, aus der das Bergamotteöl gewonnen wird. Das Öl ist besonders reich an Inhaltsstoffen und enthält: Monoterpen-Ester, Geraniol, Limettin, Betulin, Citronellol, Linalylacetat, para-Cymen, Linalool, Limonen, Myrcen, Bergapten, Nerol, Flavonoide, Linolensäure, Cymen, ß-Pinen, Cumarine, Sabinen, Geranial, Furanocumarine, Bergaptol, Bergamottin, Terpineole, Bisabolen und Nerylacetat,

Körperliche Wirkung von Bergamotteöl

Das ätherische Öle der Bergamotte ist besonders hautpflegend und soll sogar gegen Warzen helfen. Es wirkt vorzeitiger Hautalterung entgegen und kann bei fettiger Haut und Akne angewendet werden. Grundsätzlich ist Bergamotteöl antifungizid, entzündungshemmend, antiparasitär und antibakteriell und kann aus diesem Grund für die tägliche Hautpflege verwendet werden. Zu beachten ist dabei aber die fototoxische Wirkung: bei Sonneneinstrahlung nach der Anwendung auf der Haut kann es zu sogenannten Leberflecken kommen!

Das Öl ist wohltuend für die Verdauung, denn es wirkt entkrampfend und anregend. Zudem hat Bergamotte eine fiebersenkende Wirkung. Auch die Bauchspeicheldrüse und Leber wird angeregt und die Schulmedizin untersucht eine mögliche cholesterinsenkende Wirkung. Ebenso für die Bronchien ist das Öl sehr wohltuend und kann bei grippalen Infekten zur Massage angewendet werden. Auch bei schmerzhafter Menstruation hilft Bergamotteöl aufgrund seiner krampflösenden Wirkung.

Psychische Wirkung von Bergamotteöl

Das Öl kann auch von Laien angewendet werden, denn man kann kaum etwas falsch machen. Die Bergamotte schenkt Zuversicht und Vertrauen und stärkt dabei unsere Nerven. Der Duft ist sehr frisch und angenehm und kann einerseits beruhigen, aber auch anregen. Grundsätzlich haben ätherische Öle oft widersprüchliche Wirkungen, von denen aber immer das eintrifft, was der Mensch am meisten benötigt. Depressionen und Ängste können gelöst und die Stimmung merklich angehoben werden. Das Bergamotteöl wird vom zentralen Nervensystem sehr schnell aufgenommen und bewirkt dabei die Ausschüttung von Botenstoffen um Spannungen zu lösen und das Einschlafen zu erleichtern.

Energetische Wirkung von Bergamotteöl

Der Geruch der Bergamotte ist klärend, und hilft aus diesem Grund besonders bei schwierigen Lebenssituationen. Der blumige Duft wird dem Element Feuer zugeordnet, speichert dabei die Kraft der Sonne in sich und hilft das Licht wieder in unser Leben zu lassen. Außerdem entspricht das ätherische Öl der Bergamotte dem 3. Chakra – also dem Solarplexus – der für Lebensfreude und Macht steht. Hierbei hilft Bergamotteöl wieder Macht über sein eigenes Leben zu erlangen und dabei Freude und einen Lebenssinn zu empfinden. Das Öl ist ein Speicher für Licht und Glück und hilft den inneren Speicher wieder aufzufüllen. Das innere Feuer wird geschürt, es stärkt uns von innen und gibt uns die Kraft sich auch schwierigen Lebensphasen zu stellen.

Ätherische Öle – Zedernholzöl

Ätherische Öle – Zedernholzöl

Ätherische Öle – Zedernholzöl
Ätherische Öle – Zedernholzöl

Der würzige, herbe und männliche Duft des Zedernholzöls ist sehr angenehm und wird schon seit langem genutzt. Bereits seit dem alten Ägypten ist das Holz der Zeder bekannt und wurde unter anderem für Tempel, Möbel aber auch Schiffe benutzt. Für die Imprägnierung von Papyrus oder zur Mumifizierung von Toten soll das ätherische Öl der Zeder verwendet worden sein. Man nimmt an, dass das Zedernholzöl eines der ältesten der Menschheit ist, wenn nicht sogar das älteste.

Zedernholzöl – woher kommt es und was ist enthalten

Das ätherische Öl wird mittels Wasserdampfdestillation der Holzspäne der Zeder hergestellt. Der Baum aus der Familie der Kieferngewächse ist vor allem im Mittelmeerraum zu finden. Aber auch im Himalaya-Gebiet wächst dieser beeindruckende Baum, der bis zu 30 Meter hoch wird. Er kann bis zu 2.000 Jahre alt werden und das Zedernholz ist seit jeher sehr begehrt. Für einen Liter Öl benötigt man an die 30kg Holz. Enthalten sind vor allem Palmitinsäure, Linolsäure, Ölsäure, Stearinsäure und Gadoleinsäure.

Körperliche Wirkung von Zedernholzöl

Zedernholzöl ist eines der wenigen ätherischen Öle, die ohne Bedenken pur auf die Haut aufgetragen werden kann, denn es reizt nicht. Dabei wirkt es natürlich auch sehr gut auf die Haut, ist es doch entzündungshemmend, antibakteriell und durchblutungsfördernd. Die erhöhte Durchblutung ist besonders auch für die Kopfhaut sehr förderlich – denn das Zedernholzöl hilft sehr gut gegen Haarausfall. Wie die meisten ätherischen Öle hilft es natürlich auch gegen jegliche Arten von Haut- und Nagelpilz.

Hervorragend ist die Abwehrwirkung auf Insekten: besonders Zecken und Motten mögen diesen Geruch überhaupt nicht. Nicht nur Menschen, auch Haustiere profitieren von dieser zeckenabwehrenden Wirkung. Neuesten Untersuchungen zufolge aktiviert das ätherische Öl der Zeder auch unsere Zirbeldrüse, die vor allem für unseren Tag-Nacht-Rhythmus, aber anscheinend auch grundlegend für unsere geistige Gesundheit verantwortlich ist. Das Öl soll die Hormonproduktion der Zirbeldrüse anregen und sie damit stärken. Auch unsere inneren Organe profitieren vom Öl: die durchblutungsfördernde Wirkung hilft unseren Entgiftungsorganen bei der Arbeit. Auf die Leber- oder Nierenregion einmassiert, kann Zedernholzöl von außen unterstützen.

Psychische Wirkung von Zedernholzöl

Seine beruhigende und regenerierende Wirkung macht Zedernholzöl zu einem perfekten Öl für die Aromatherapie. Beim Einatmen des Duftes wird die Pheromonproduktion angeregt und dadurch körperliches und psychisches Wohlbefinden ermöglicht. Ängste können sich lösen, Kraft getankt und die Stimmung aufgehellt werden. Grundsätzlich hilft der Duft gegen Stress, Aggressionen und Nervosität. Der herbe und holzige Geruch wird vor allem von Männern gerne angenommen, und wird oft mit Sandelholz kombiniert.

Energetische Wirkung von Zedernholzöl

Als ätherisches Öl eines Baumes ist es natürlich dem Element Erde zugeordnet, wie auch dem Wurzelchakra. Es erdet, stabilisiert und lässt Wurzeln wachsen. Durch den Duft des Öles schafft man es beharrlich an seinem Ziel zu arbeiten, bis man es erreicht hat. Die Stärke wie auch die Ausdauer wird damit gestärkt, und besonders in schwachen und wankelmütigen Situationen unterstützt dieses Öl. Man hat Vertrauen zu sich selbst, auch in schwierigen Situationen. Die Schlüsselwörter von Zedernholzöl sind Ausgeglichenheit und Beständigkeit. So wundert es nicht, dass dieses Öl dem Sternzeichen Steinbock zugeordnet wird und hilft daher auch bei Problemen, die mit Verbissenheit und aber auch Schwäche verbunden sind.

Ätherische Öle – Patchouliöl

Ätherische Öle – Patchouliöl

Ätherische Öle – Patchouliöl
Ätherische Öle – Patchouliöl

Den Duft des ätherischen Patchouliöls kennt wohl fast jeder und erinnert an die Hippiezeit: der krautig-herbe und leicht muffige Geruch erlebte seine Glanzzeit in den 60er Jahren, da Patchouli angeblich den Marihuana-Geruch überdecken konnte. Da der Duft ebenso Motten und andere Insekten in die Flucht treibt, wurde er früher ebenso gerne in den Kleiderschränken verwendet. Auch die Parfumindustrie verwendet dieses ätherische Öl sehr gerne bei schweren, sehr körperlichen und sinnlichen Düften. Aber bei Patchouli scheiden sich die Geister: die einen lieben ihn, andere hassen ihn.

Patchouliöl – woher kommt es und was ist enthalten

Das Patchouli-Kraut, dessen Blätter an Minze erinnern, wird in Asien angebaut und ist mit dem Lavendel, Salbei oder Basilikum verwandt. Die Blätter werden zwei- bis dreimal im Jahr geschnitten und der Duft hat während der Regenzeit seine größte Intensität. Mittels Wasserdampfdestillation wird das ätherische Öl hergestellt. Der Geruch ist holzig, rauchig, erdig und exotisch, dabei hält er sehr lange und ist auf Kleidung noch tage- bis wochenlang zu erahnen. Patchouli erinnert typischerweise an die 68er Generation und ihrer freien Liebe und ist auch heutzutage gerne der Geruch der „Gegenkultur“. Die Inhaltsstoffe des Öls sind Camphen, Guaiacol, Pinen, Patchoulen, Pachypodol, Eugenol und Caryophyllen.

Körperliche Wirkung von Patchouliöl

Die Wirkung des Öls auf die Haut ist fantastisch: es hilft gegen vorzeitige Hautalterung, Akne sowie auch Haarausfall. Außerdem ist Patchouliöl aufgrund seiner regenerativen, reinigenden und tonischen Wirkungen perfekt für die Hautpflege geeignet. Die zusammenziehende Wirkung kommt darüber hinaus auch der Bekämpfung der Cellulite zugute. Seine entzündungshemmende und antibakterielle Wirkung hilft aber nicht nur bei entzündlichen Hauterkrankungen, sondern wird von der Medizin bereits für die Anwendung bei multiresistenten Keimen untersucht. Dabei ist besonders die Wirkung gegen den MRSA-Keim sowie bei Lungenentzündung und anderen Erkrankungen der Lunge zu nennen.

Auch bei Pilzerkrankungen kann das Öl sehr gut helfen – besonders bei Haut- oder Nagelpilzen. Die allgemeine schmerzlindernde Wirkung hilft bei Kopfschmerzen genauso gut wie bei Magenschmerzen. Dabei verhindert Patchouliöl die Ausschüttung sogenannter Neurotransmitter, die für die Weiterleitung der Schmerzsignale ans Gehirn beteiligt sind. Zu guter Letzt ist noch die wundheilende Wirkung des Öls zu nennen.

Psychische Wirkung von Patchouliöl

Trotz seines eher muffigen Geruchs ist das Öl aphrodisierend und soll sogar gegen Frigidität helfen. Der stark wahrnehmbare Pheromoncharakter des Öls ist anregend und euphorisierend. Die Nerven werden gestärkt, negative Gefühle wie Stress, Wut oder Ärger damit bekämpft und ein beruhigendes Gefühl setzt ein. Da für die Erotik Stress ein wahrer Lustkiller darstellen kann, ist dieser entspannende aber auch intensivierende Duft ein wahrer Segen.

Genauso wie bei anderen ätherischen Ölen, wirkt auch Patchouli direkt auf unser limbisches System und kann aus diesem Grund gut gegen Depressionen und Traurigkeit helfen. Der erdige Duft macht uns standfester und stärker. Angst, Zorn und Schwermut können sich lösen und eine ruhige aber gleichzeitig anregende Stimmung wird erreicht. Für eine gute Wirkung kann Patchouli auch mit Ylang-Ylangöl oder Geraniumöl kombiniert werden – wird diese Mischung regelmäßig mittels Diffusors zerstäubt, können depressive Verstimmungen erfolgreich verhindert werden.

Energetische Wirkung von Patchouliöl

Der holzige und schwere Duft von Patchouliöl wird natürlich dem Wurzelchakra zugeordnet und steht aus diesem Grund für Standfestigkeit und Sicherheit. Der urtümliche Geruch hilft uns besser mit der Erde verwurzelt zu sein und die Kraft daraus zu beziehen. Vergangenes kann besser losgelassen werden und Vertrauen in die Erde und in sich selbst setzt ein. Gerade bei Ängsten und Unsicherheit stärkt der Geruch unser erstes Chakra und schenkt die Wurzeln, die notwendig sind, um sicher durchs Leben zu gehen. Natürlich hat Patchouliöl auch stark schützende Wirkung und kann bei der energetischen Arbeit gut eingebaut werden. Die sinnliche und erotisierende Kraft des Duftes stärkt darüber hinaus auch unser Sakralchakra und versöhnt uns mit unserem schöpferischen Sexualtrieb.

Ätherische Öle – Myrrheöl

Ätherische Öle – Myrrheöl

Ätherische Öle – Myrrheöl
Ätherische Öle – Myrrheöl

Die Verwendung von Myrrhe zur Räucherung oder für die Gesundheit hat eine lange Tradition. Bereits die alten Ägypter verwendeten das Harz des Myrrhenbaums für die Einbalsamierung aber auch gegen Herpes oder andere Infektionen. Größte Bekanntheit hat dieses Harz aber natürlich durch die Geschichte der Heiligen drei Könige – genauso so wie Weihrauch (Artikel über Weihrauchöl) wurde auch Myrrhe Jesus in der Krippe überreicht. Aus diesen alten Überlieferungen kann man schließen, dass die Myrrhe eine sehr alte Heilpflanze ist, die schon sehr lange verwendet wird.

Myrrheöl – woher kommt es und was ist enthalten

Myrrhe ist das Harz des Baumes der Gattung  Commiphora, eines Balsambaumgewächses. Für die Gewinnung wird die Rinde eingeritzt, woraufhin der Baum mittels des Harzes versucht die Wunde zu schließen. Daraus kann man bereits die wunderbare Wirkung auf die menschliche Haut vermuten. Bereits die Krieger im alten Griechenland hatten immer Kugeln der Myrrhe bei sich um ihre Wunden zu behandeln. Das ätherische Öl daraus – das Myrrheöl – ist ein Bibelöl, wird mittels Wasserdampfdestillation gewonnen und wird schon lange in der Menschheitsgeschichte benutzt. Der Myrrhebaum stammt aus den östlichen Regionen Afrikas und ist ein dorniger und strauchartiger Baum. Das Öl hat einen hohen Anteil an Sesquiterpenen und ist aus diesem Grund sehr hauptpflegend.

Körperliche Wirkung von Myrrheöl

Wie bereits erwähnt ist die Wirkung von Myrrheöl auf die Haut sehr umfassend: es ist gut verträglich, mild und sehr pflegend. Dabei wirkt es gegen Pilzinfektionen und Ekzeme und bildet bei Wunden einen Schutzmantel für die Haut. Das ätherische Öl wirkt antifugal und antibakteriell. Außerdem wird es im Ayurveda als stärkendes, verjüngendes und kräftigendes Tonikum verwendet. Mit seinem hohen Anteil an Furanoiden schützt das Öl die Haut sogar vor UV-Strahlen.

Genauso wie beim Weihrauchöl ist die Forschung gerade dabei die krebshemmende Wirkung des Myrrheöls zu entdecken. Es soll in der Lage sein die Teilung der Krebszellen zu verhindern und aktiv das Zellwachstum drosseln. Das ist natürlich bei Hautkrebs durch die hautpflegende Wirkung des Öls interessant. Auch für Kreislauf und Stoffwechsel ist das ätherische Öl der Myrrhe eine Wohltat: die Blutzirkulation wird angeregt, die Sauerstoffversorgung der Zellen optimiert und dabei das Blut gereinigt. Besondere Wirkung hat das Öl auch bei der Harmonisierung der Menstruation, denn es wirkt äußerst wohltuend auf die Gebärmutterschleimhaut.

Vor der Entdeckung des Opiums war Myrrheöl als wirksames Schmerzmittel bekannt. Bei Erkältungen, Bronchitis, Fieber aber auch Lebensmittel-Vergiftungen hilft das Öl durch seine antibiotische Wirkung. Auch im Mundraum kann das ätherische Öl verwendet werden: bei Entzündungen, Geschwüre oder Mundgeruch.

Psychische Wirkung von Myrrheöl

Ähnlich dem Weihrauchöl entspannt die Verwendung des Öls, hilft erholsamen Schlaf zu finden und schenkt inneren Frieden.  Man fand heraus, dass die hohe Konzentration von Sesquiterpene und Sesquiterpenole im Öl die Blut-Hirn-Schranke durchbrechen kann und direkt auf die Amygdala wirkt, die verantwortlich für die Speicherung psychischer Traumata ist. Diese Region des Gehirns ist ein Teil des limbischen Systems und für Furcht und Angst zuständig – ätherische Öle wirken direkt auf dieses System und damit auf unsere Emotionen. Aus diesem Grund ist eine Meditation mit Verwendung von Myrrheöl wunderbar geeignet um Dinge loszulassen, die belasten. Die beruhigende Wirkung hat außerdem eine reinigende Wirkung auf unser Seelenleben.

Energetische Wirkung von Myrrheöl

Der etwas strenge und mystische Geruch wirkt direkt auf unser Kronenchakra aber auch auf unser Wurzelchakra. Der Duft verbindet somit alle Chakren und beschreibt den wunderbaren Kreislauf der Energie. Mit dem ätherischen Öl kann im Zuge der Mediation eine Verbindung zur geistigen Welt hergestellt werden. Darüber hinaus schaffen wir es mit dem Myrrheöl besser in unserer Mitte zu sein und uns auf das Wesentliche zu konzentrieren. Beide Gehirnhälften werden synchronisiert, Gefühle, die lange unterdrückt wurden, zugelassen und dadurch seelische Blockaden gelöst. Dabei werden diese Emotionsknoten, die uns beim Vorwärtskommen behindern, bewusst gemacht und können dadurch losgelassen werden. Nach dieser spirituellen Klärung und Reinigung ist es aber wichtig mit aufbauenden Ölen wie Lavendel, Geranie oder Wacholder zu arbeiten!

Ätherische Öle – Weihrauchöl

Ätherische Öle – Weihrauchöl

Ätherische Öle – Weihrauchöl
Ätherische Öle – Weihrauchöl

Der Weihrauch hat für unsere Spiritualität und unseren Glauben eine große Bedeutung, ist er doch eines der drei Geschenke, das die drei Weisen aus dem Morgenland Jesus überbringen. Das Weihrauchöl, oder auch Olibanum genannt, findet in den letzten Jahren besonders in der alternativen Naturmedizin großen Anklang. Dieser mystische und füllige Duft, der aus den trockenen Anbaugebieten Afrikas stammt, stärkt ganz nebenbei aber auch unsere Zufriedenheit und unseren inneren Frieden.

Weihrauchöl – woher kommt es und was ist enthalten

Weihrauch stammt von den Boswellia-Bäumen, die in afrikanischen und arabischen Regionen wie dem Jemen, Oman, Somalia oder Äthiopien angebaut werden. Seit Jahrtausenden wird der milchig-weiße Saft aus dem Stamm der Bäume gewonnen, der in der Sonne zu festem Harz trocknet. Die Gewinnung verläuft über mehrere Schritte, denn nachdem die Rinde angeschnitten wird, wird bis zu zwei Wochen gewartet bis der hochwertige Weihrauch geerntet werden kann. Früher wurde das erste Harz entsorgt, jedoch wird heute auch der Weihrauch minderer Qualität verwendet. Der beste Weihrauch, der silbrig und grün schimmert, ist traditionell normalerweise dem Sultan vorbehalten.

Das Öl wird dann mittels Wasserdampfdestillation gewonnen – für einen Liter ätherisches Weihrauchöl benötigt man an die 80 kg Weihrauch. Seit jeher wurde das Harz für kultische Handlungen verwendet – bereits im alten Ägypten wurde der Weihrauch verräuchert, aber auch im antiken Judentum wie auch Griechenland und Rom spielte das Harz eine große Rolle. Der erdige und holzige Duft wurde schon immer mit den Göttern in Verbindung gebracht. Die wichtigsten Inhaltsstoffe des Weihrauchöls sind Boswelliasäuren, Incensol, Terpene, Sesquiterpene und Ketone.

Körperliche Wirkung von Weihrauchöl

Weihrauchöl ist schon lange als wichtiges Salb- und Heilöl bekannt. Es wirkt sehr gut auf die Haut, denn es fördert die Regeneration der Zellen und bekämpft Anzeichen frühzeitiger Hautalterung. Auch Dehnungsstreifen können mit dem Öl behandelt werden. Die beruhigende Wirkung der Boswelliasäuren hilft besonders bei Neurodermitis, Schuppenflechte oder Ekzeme – der Juckreiz wird gemildert und die Haut desinfiziert und gepflegt. Besonders die Wirkung auf Rheuma und Arthritis wurde in den letzten Jahren untersucht: das Öl ist stark entzündungshemmend und schmerzstillend. Außerdem unterdrücken die Säuren im Weihrauchöl die Ausschüttung von Leukotriene, die für viele entzündliche Prozesse im Körper verantwortlich sind.

Bei einer Krebserkrankung mit eingehender Chemo- bzw. Strahlentherapie kann das Öl unser Immunsystem stärken und den Körper widerstandsfähiger machen. Darüber hinaus haben Forscher herausgefunden, dass Krebszellen unter Einfluss des Öles sogar zerstört werden können. Interessant ist auch die Wirkung des Weihrauchöls ähnlich dem Cortison. Dabei können akute wie auch chronische Entzündungen (z.B. Asthma) wirksam bekämpft werden, aber die riskanten Nebenwirkungen des Medikaments treten dabei nicht auf. Hier ist auch wieder die schmerzstillende Wirkung zu nennen, die bei chronischen Erkrankungen zur Linderung ohne Nebenwirkungen helfen kann.

Psychische Wirkung von Weihrauchöl

Das ätherische Öl des Weihrauchs hat eine beruhigende und antidepressive Wirkung, die schon seit Jahrtausenden bekannt ist. Das erklärt auch das friedliche Gefühl, das jeder empfindet, sobald er eine Kirche betritt. Nebenbei wird auch die Konzentration und Gedächtnisfähigkeit gestärkt und macht das Öl damit zum perfekten Begleiter bei Meditationen. Ängste, Wut und Verspannungen werden effektiv gelöst und ein Gefühl großer Entspannung und Frieden tritt ein. Auch der Blutdruck wird sanft gesenkt und die Atmung beruhigt – aus diesem Grund ist Weihrauchöl auch bei nervösen Schlafstörungen zu empfehlen. Nebenbei kräftigt das ätherische Öl und kann besonders bei Depressionen wieder auch der Lethargie führen.

Energetische Wirkung von Weihrauchöl

Die spirituelle Wirkung des Öls ist unbestritten – nicht umsonst wird das Öl seit Jahrtausenden für kultische Zwecke verwendet. Das Harz wurde als Geschenk der Götter betrachtet und ist seit jeher heilig. Das Weihrauchöl soll die Grenze zur feinstofflichen Welt durchgängiger machen und aus diesem Grund besonders bei spirituellen Meditationen unterstützen. Das Öl fördert die Klarheit und gilt als Vermittler zum Transzendenten. Natürlich wird der Weihrauch dem Kronenchakra, also unserer Verbindung zum Göttlichen, zugeordnet. Automatisch öffnet sich die Wahrnehmung um Botschaften aus der geistigen Welt empfangen zu können. Auf das Kronenchakra aufgetragen, hilft es uns die Einheit zwischen Körper, Geist und Seele zu erfahren und den natürlichen Kreislauf des eigenen Organismus wahrzunehmen. Alte und belastende Verbindungen können gelöst und die Entwicklung zum Neuen gefördert werden.

Ätherische Öle – Rosmarinöl

Ätherische Öle – Rosmarinöl

Ätherische Öle – Rosmarinöl
Ätherische Öle – Rosmarinöl

Der Rosmarin ist ein stark würzig riechender Strauch, der besonders in der Mittelmeerregion angebaut wird. In der Antike war das Kraut der Aphrodite geweiht, und ist seit jeher mit allen Lebensstadien des Menschen verbunden. Noch im Mittelalter wurden Rosmarinzweige zur Geburt, zur Hochzeit und als Grabschmuck mitgegeben. Das Wort Rosmarin ist ein zusammengesetztes: „ros marinus“ ist Lateinisch und bedeutet Tau des Meeres. Der frische und belebende Duft, den ätherisches Rosmarinöl verströmt, erinnert tatsächlich ans Meer und kann universell eingesetzt werden!

Rosmarinöl – woher kommt es und was ist enthalten

Mönche brachten den Rosmarin etwa 100 nach Christus nach Mitteleuropa und seitdem ist er fixer Bestandteil der Klostergärten. Vor allem am Mittelmeer ist das Gewürz nicht mehr wegzudenken und der herbe, leicht bittere Geschmack ist charakteristisch für die Mittelmeerküche. Bald wurde auch die heilsame Wirkung des Rosmarinöls auf den Körper entdeckt. Der würzig-aromatische Geruch wurde außerdem sehr früh Parfums und Duftwässer beigefügt. In Spitälern wurden Rosmarinzweige zur Reinigung und Desinfektion der Raumluft verwendet. Auch beim Rosmarin gibt es (ähnlich dem Thymian)mehrere Chemotypen, die je nach Anbaugebiet unterschiedlich sind. Grundsätzlich besitzt Rosmarin jedoch folgende Bestandteile:  Termineol, Monoterpene, Borneol, Ketone, Campher, Oxide, Cineol, Phenole, Thymol, Sesquiterpene, Camphen, Monoterpenole, Pinen, Ester und Linalool.

Körperliche Wirkung von Rosmarinöl

Rosmarinöl hat eine belebende und anregende Wirkung, und kann aus diesem Grund sehr gut bei niedrigem Blutdruck und Kreislauschwäche verwendet werden. Auch unsere Haare und Kopfhaut profitieren vom Rosmarinöl – die durchblutungsfördernde Eigenschaft regt die Haarfollikel an und hilft andererseits auch gegen Schuppen. Auch für die Leber und Galle ist dieses Öl sehr gesund: Rosmarin regt die Produktion der Gallenflüssigkeit an, stärkt die Durchblutung der Leber, ist harntreibend und eignet sich aus diesem Grund sehr gut für Entgiftungskuren. Dafür die Leberregion täglich mit Rosmarinöl einreiben und einen warmen Leberwickel auflegen.

Die antibakterielle Wirkung hilft auch der Haut, wenn diese zu Unreinheiten neigt. Außerdem ist Rosmarinöl antifugal und kann auch sehr gut inhaliert werden. Schwaches Bindegewebe wird durch Einreibungen mit Rosmarinöl gestärkt und Cellulite damit bekämpft. Durch die bessere Durchblutung wird die Haut grundsätzlich gestrafft. Auch gegen Kopfschmerzen kann das ätherische Öl des Rosmarins helfen und der Bewegungsapparat profitiert sehr von Einreibungen mit dem Öl. Bei Erkältungskrankheiten kann der Duft die Nase befreien.

Psychische Wirkung von Rosmarinöl

Studien haben herausgefunden, dass unter Verwendung von Rosmarinöl die Konzentrationsleistung verbessert wird und auch das Gedächtnis davon profitiert. Diese Wirkung wird aus diesem Grund auch in Hinsicht auf Alzheimer und Demenz untersucht. Da das Öl die Produktion von Noradrenalin anregt, kann in stressigen Situationen ruhiger und konzentrierter reagiert werden. Außerdem werden Glückshormone freigesetzt und der Kopf wird frisch und frei. Rosmarinöl wirkt auf unser Selbstbewusstsein und macht uns mutig und widerstandsfähig. In widrigen Situationen hilft das Öl ruhig, überlegt und selbstsicher zu agieren.

Energetische Wirkung von Rosmarinöl

Der Rosmarin ist eine tief verwurzelte Pflanze, die besonders in kargen Gegenden wächst. Auch uns hilft das Kraut bodenständig, geerdet und im Gleichgewicht mit uns selbst zu sein. Diese spirituelle Pflanze wirkt stark auf uns und regt unser Seelenleben an. Rosmarinöl schenkt Mut und Kraft und stärkt unser Vertrauen in uns selbst. Der Kampfgeist wie auch die Widerstandskraft werden geweckt – genauso wie die Pflanze in steinigen Gegenden überleben muss. Natürlich wird das Öl dem Wurzelchakra zugeordnet, denn auch wir können mit der Hilfe des Rosmarins tief wurzeln und Kraft aus der Erde ziehen. Aufgeschobenes wird an der Wurzel gepackt und endlich erledigt. Wir stellen uns auch unangenehmen Situationen und bereinigen alles, was uns belastet. Außerdem gilt der Rosmarin seit alters her als starke Schutzpflanze.

ACHTUNG: Nicht bei hohem Blutdruck verwenden!

Ätherische Öle – Geraniumöl

Ätherische Öle – Geraniumöl

Ätherische Öle – Geraniumöl
Ätherische Öle – Geraniumöl

Der Duft der Geranie erinnert viele an Rosenduft – und es ist auch so, dass man in der Aromatherapie meist mit Geraniumöl arbeitet, weil reines Rosenöl fast nicht bezahlbar ist. Das ätherische Öl der Geranie riecht ähnlich und ist in seiner Wirkung auch ähnlich, obwohl es trotzdem nicht ganz an das teuerste Öl der Welt – also Rosenöl – heranreicht. Ich liebe den Duft des Geraniumöls und aus diesem Grund ist das süße und liebliche Öl auch Teil meiner Reihe über ätherische Öle.

Geraniumöl – woher kommt es und was ist enthalten

Das Öl wird aus den Blättern der Rosengeranie gewonnen, die aus dem afrikanischen Raum stammt. Die Pflanze ist ein Storchschnabelgewächs und wird heutzutage meist in Marokko angebaut. Das Geraniumöl wird mittels Wasserdampfdestillation gelöst und man benötigt für einen Liter Öl etwa 90kg der Blätter. Im Geraniumöl sind Rosenoxid, Citronellal, Geraniol, Menthon und  Citronellylformiat enthalten. Ihre Inhaltsstoffe wirken antiseptisch, psychisch ausgleichend und Insekten vertreibend. Besonders die beruhigende Wirkung beruht auf dem Rosenoxid, das in höchster Menge natürlich im Rosenöl vorkommt.

Körperliche Wirkung von Geraniumöl

Besonders in der Kosmetik wird Geraniumöl gerne eingesetzt. Es ist zusammenziehend, antibakteriell und regulierend und aus diesem Grund der perfekte Duft für die tägliche Gesichtspflege. Außerdem wirkt das Öl vertreibend auf Insekten, der Duft ist aber bei weitem nicht so aufdringlich wie Melisse oder Zitrone. Dafür kann man etwas Mandelöl mit drei Tropfen Geraniumöl mischen und mit feuchten (!) Händen am Gesicht und am übrigen Körper auftragen. Die Haut wird gepflegt und der Duft wehrt Stechmücken ab!

Interessant ist aber vor allem die entgiftende Wirkung! Einerseits ist das ätherische Öl der Geranie stark harntreibend und regt dadurch die Nierentätigkeit an, andererseits wird Leber und Galle stimuliert, dabei die Gallenröhre erweitert und der Gallefluss findet wieder besser statt. Ich reibe gerne die Leberregion (rechter Oberbauch unter dem Rippenbogen) mit Geraniumöl ein – Wut und Ärger sind die Leberemotionen und diese kann man so besser loslassen. Die entgiftende Wirkung ist aber natürlich auch wieder für unsere Haut gut – die Talgproduktion wird eingedämmt und fettiger Haut entgegen gewirkt.

Psychische Wirkung von Geraniumöl

Das Öl der Geranie wirkt stimmungsaufhellend, angstlösend und ausgleichend. Besonders in der dunklen Jahreszeit kann der Duft gegen die Winterdepression helfen. Alte und angestaute Emotionen können durch das Geraniumöl besser losgelassen werden – dafür wie oben beschrieben in der Leberregion verwenden. Angstattacken werden ebenfalls positiv durch den Duft beeinflusst. Nervöse Anspannungen werden gelöst und ein Gefühl des inneren Ausgleichs und Frieden kann einsetzen. Stresshormonen wird ebenfalls durch die Verwendung entgegen gewirkt und gerade Herzbeschwerden, die keine organische Ursache besitzen, werden positiv beeinflusst. Es wird allgemein ein Gefühl des Glücks und innerer Zufriedenheit ausgelöst.

Energetische Wirkung des Geraniumöls

Man ahnt es schon, das Öl der Geranie wirkt sehr gut auf unser Herzchakra. Dieses Chakra ist zuständig für unsere bedingungslose Liebe und unser Mitgefühl (mehr über Chakren siehe hier). Durch den Duft werden negative Gefühle transformiert und Herzensenergie freigesetzt. Unser Herz-Chakra wird weit und offen, Beklemmungen oder Verspannungen in der Herzregion werden dadurch entgegen gewirkt. Besonders Frauen profitieren vom ätherischen Öl und werden in ihrer weiblichen Energie unterstützt. Geraniumöl wird außerdem dem Element Wasser zugeordnet, das für unsere Gefühle und Emotionen steht.

Ätherische Öle – Ylang-Ylangöl

Ätherische Öle – Ylang-Ylangöl

Ätherische Öle – Ylang-Ylangöl
Ätherische Öle – Ylang-Ylangöl

Es gibt kaum einen Duft, der sinnlicher und schwerer ist, als der von Ylang-Ylang. Dieser Duft ist einer meiner Lieblinge und als ätherisches Öl hat Ylang-Ylangöl auch eine hervorragende Wirkung auf Körper, Geist und Seele. Das Öl wird hauptsächlich in Indonesien, auf den Philippinnen und auf Madagaskar aus den Blüten des Ylang-Ylang-Baumes gewonnen. Der Duft ist einerseits holzig und erdig, andererseits aber fast schon unangenehm blumig und süß. Dabei hält sich der Geruch sehr lange und ist im Gegensatz zu z.B. Lavendelöl nicht sehr flüchtig.

Ylang-Ylangöl – woher kommt es und was ist enthalten

Wie bereits erwähnt kommt das Öl des Ylang-Ylang-Baumes aus dem Äquatorraum in Asien und Afrika und wird aus dessen Blüten gewonnen. Das ätherische Öl wird bereits seit Jahrhunderten genutzt und war und ist besonders für die Parfumherstellung wichtig. Um ein Liter Öl zu erhalten werden bis zu 50kg Blüten benötigt. Wichtig ist, dass die Blüten noch vor dem Sonnenaufgang geerntet werden, denn da ist der Ölgehalt am höchsten. Enthalten sind Benylacetat, p-Kresymethylether, Germacren, Methylbenzoat, Caryophylen, Linalool, Geranylacetat und α-Farnesen.

Körperliche Wirkung von Ylang-Ylangöl

Das Öl beeinflusst die Serotoninausschüttung im Körper und hat damit eine ausgleichende Wirkung. Dadurch wird erhöhter Blutdruck sanft gesenkt. Die Anspannung und Verkrampfung lässt allgemein nach, wodurch auch Menstruationsbeschwerden sehr positiv beeinflusst werden. Auch die Haut profitiert von der Anwendung mit Ylang-Ylangöl, hat es doch eine stark antibakterielle Wirkung und gleicht die Talgproduktion der Haut aus. Dabei wird zu fettige aber auch zu trockene Haut gepflegt. Das Öl wirkt außerdem antimykotisch und hilft aus diesem Grund gut gegen Fuß- und Nagelpilz. Allgemein werden alle Arten von Krämpfen im Magen-Darm-Bereich positiv beeinflusst. Auch zur Haarpflege wird Ylang-Ylangöl traditionell verwendet. Das Öl verleiht gesundes, glänzendes und kräftiges Haar.

Psychische Wirkung von Ylang-Ylangöl

Das ätherische Öl wird hauptsächlich dazu verwendet depressive, ängstliche oder angespannte Stimmungen auszugleichen und zu beruhigen. Es wirkt aggressionshemmend, stärkt das Selbstvertrauen und verleiht innere Sicherheit. Blockierte Gefühle und Emotionen werden gelöst und alte Blockaden können dadurch aufarbeitet werden. Das Öl gibt Vertrauen und zeigt dem Anwender, dass er sich fallen lassen kann. Da der Endorphinspiegel ebenfalls angehoben wird, können Glücksgefühle ausgelöst werden, die besonders bei der Behandlung von Depressionen zum Einsatz kommen.

Eine der bekanntesten und wichtigsten Wirkungen ist jedoch die aphrodisierende. Die Libido wird gefördert und der Sexualtrieb angeregt. Der Duft ist sehr sinnlich und lässt dabei Hemmungen fallen. Die Sinne werden angeregt und eine genussvolle Sexualität kann mit diesem Duft erreicht werden. Im asiatischen Raum ist es zudem Brauch, das Bett der Brautleute mit Ylang-Ylangöl zu besprenkeln.

Energetische Wirkung von Ylang-Ylangöl

Das ätherische Öl der Ylang-Ylangblüten wird natürlich traditionell dem 2. Chakra – unserem Sexualchakra (mehr über Chakren – siehe hier) – zugeordnet. Dieses Chakra ist aber nicht nur für unsere Sexualität zuständig – hier ist der Sitz unserer Kreativität. Alles was wir erschaffen, sei es Leben oder z.B. ein Kunstwerk bezieht seine Kraft aus diesem Chakra. Das Ylang-Ylangöl kann durch seine ausgleichende und erdige Ausstrahlung das zweite Chakra mit Kraft aufladen und es stärken. Stimmungsschwankungen und Antrieblosigkeit, im Sinne von zu wenig Energie um etwas zu erschaffen, können ihren Ursprung in diesem Chakra haben.

Der schwere und blumige Duft öffnet die Sinne und gibt damit auch unserem Bauchgehirn – also unserer Gefühlswelt – Kraft und Stärke. Im Vertrauen schaffen wir es Gefühle zuzulassen und loszulassen. Besonders Frauen, die Probleme haben sich „gehen zu lassen“ oder einfach in einem Sturm der Gefühle etwas zu erschaffen ohne Wertung oder Konsequenzen, können vom Duft der Ylang-Ylangblüten profitieren.

ACHTUNG: der Duft kann, wenn er zu intensiv benutzt wird, Kopfschmerzen auslösen!

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